Palais Henckel von Donnersmarck, Neorenaissance-Palais in Innere Stadt, Österreich
Der Palais Henckel von Donnersmarck ist ein Renaissancepalast in der Inneren Stadt, der an der Parkring-Ecke steht und mit aufwendigen Fassadendetails beeindruckt. Das Gebaude zeigt verzierte Fensterkronen und weibliche Figuren als Schmuck an seinen oberen Geschossen.
Ein Industriemagnate ließ das Gebaude 1871 erbauen und schenkte es seiner zweiten Ehefrau, womit er seine hohe soziale Stellung in Wien unterstreichen wollte. Spaeter gelangte der Palast in den Besitz von Sammlern, die sein Interieur mit wertvollen Kunstobjekten aus Asien ausgestatteten.
Der Name des Ortes ehrt einen wohlhabenden Industriellen, und heute prägen luxuriöse Räume das Innere, die Besucher bei Veranstaltungen erleben können. Die prunkvollen Säle erzählen von der Lebensweise der Wiener Oberschicht im 19. Jahrhundert.
Das Gebaude beherbergt heute ein fuenfsternen Hotel mit gehobenen Zimmern und Veranstaltungsraeumen, die teilweise in den historischen Hauptgeschossen untergebracht sind. Besucher koennen die Raeume bei oeffentlichen Veranstaltungen oder Fuehrungen besichtigen und dabei die Architektur und Ausstattung geniessen.
Im Gegensatz zu anderen grossen Residenzen an der Ringstrasse wendet sich der Haupteingang nicht dem Boulevard zu, sondern zur seitlich gelegenen Weihburggasse. Diese ungewoehnliche Orientierung macht das Gebaude unter den prunkvollen Palästen der Ringstrasse einzigartig.
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