Lechquellenrunde
Die Lechquellenrunde ist ein mehrtägiger Fernwanderweg in Vorarlberg, der durch verschiedene Berglandschaften führt und an Hütten endet, in denen Wanderer übernachten. Der Weg verbindet klare Markierungen mit sich änderndem Gelände, das von bewaldeten Tälern zu felsigen Hochgebirgsbereichen führt und dabei Orte wie die Biberacher Hütte, die Formarinsee und die Steinerne Meer durchquert.
Der Weg wurde entwickelt, um Wanderern die Bergwelt der Lechquellen zugänglich zu machen und verbindet traditionelle Almwirtschaft mit modernem Trekking. Die Hütten selbst sind gewachsene Orte, wo Generationen von Hirten und später Wanderer übernachtet haben.
Der Name Lechquellenrunde bezieht sich auf die Quellen des Lech, eines Flusses in dieser Region. Die Hütten entlang des Weges kochen regelmäßig mit regionalen Produkten und lokalen Zutaten, was Besuchern zeigt, wie Menschen in den Bergen leben und essen.
Die beste Zeit zum Wandern ist von Sommer bis Frühherbst, wenn Schnee die Wege nicht blockiert, und die Route kann je nach eigener Ausdauer verkürzt oder verlängert werden. Die Wege sind gut markiert, und die Hütten bieten Unterkunft mit eigener Verpflegung, daher ist es ratsam, vorher Reservierungen zu prüfen.
Der höchste Punkt des Weges liegt über 2400 Meter, die Route bleibt aber meist unter der Schneegrenze und kann daher früher im Jahr und später in der Saison begangen werden als viele andere Bergwege. Dies ermöglicht es, die Alpen in Zeiten zu erleben, wenn weniger Wanderer unterwegs sind.
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