Vorarlberg, Bundesland im Westen Österreichs
Vorarlberg erstreckt sich zwischen dem Bodensee und den Alpen über Bergketten und Täler mit vier Verwaltungsbezirken und Bregenz als Landeshauptstadt. Das Rheintal bildet die Hauptverkehrsachse, während sich im Osten die Hochgebirgslandschaft des Arlberg erhebt.
Der Name entstand durch die Lage vor dem Arlbergpass, und das Gebiet bildet seit 1523 ein zusammenhängendes Territorium unter habsburgischer Herrschaft. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde es 1918 als Bundesland Teil der neuen Republik Österreich.
Die Bevölkerung spricht alemannische Dialekte, die enge Verbindungen zu den benachbarten deutschsprachigen Gebieten der Schweiz und Südwestdeutschlands zeigen. Diese sprachliche Nähe prägt den Alltag und unterscheidet die Region vom übrigen österreichischen Bundesgebiet.
Das Gebiet bietet zahlreiche Wintersportorte in den Bergen, während sich Industriestandorte entlang des Rheintals nahe dem Bodensee konzentrieren. Öffentliche Verkehrsmittel verbinden die Täler miteinander und erschließen die höher gelegenen Ortschaften.
Bei einer Volksabstimmung im Jahr 1919 sprachen sich 81 Prozent der Wähler für einen Beitritt zur Schweiz aus. Internationale Umstände und die Zurückhaltung der Schweizer Kantone verhinderten jedoch die Verwirklichung dieses Ergebnisses.
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