Hoher Ifen, Alpengipfel in den Allgäuer Alpen, Österreich und Deutschland
Der Hoher Ifen erhebt sich auf 2230 Meter und besitzt steile Felswände auf seinem Plateau, das sich über die Grenze zwischen Österreich und Deutschland erstreckt. Die Landschaft zeigt wilde Bergformationen mit ausgeprägten Höhenunterschieden und offenen Felsflächen.
Ausgrabungen im Jahr 1998 an den östlichen Hängen der Schneiderkürenalpe in der Nähe des Berges legten Reste einer steinzeitlichen Behausung frei. Diese Funde deuten darauf hin, dass die Gegend bereits vor Tausenden von Jahren besiedelt wurde.
Die Bergsteiger nutzen diese Gegend seit Generationen als wichtiges Trainingsziel und Pilgerstätte für Alpinisten aus beiden Ländern. Der Berg symbolisiert für viele Menschen die grenzenlosen Alpen und verbindet österreichische und deutsche Bergkultur auf natürliche Weise.
Es gibt zwei Hauptrouten zum Gipfel: den Weg von Osten über die Ifenhütte oder den Aufstieg von Westen durch die Schwarzwasserhütte. Der Berg ist für erfahrene Wanderer zugänglich, aber die Steigungen erfordern gute Kondition und passende Bergausrüstung.
Das Plateau im Nordosten enthält ein großes Karstsystem mit vielen Höhlen wie Hölloch im Mahdtal und Schneckenloch. Diese unterirdischen Formationen machen die Gegend zu einem wichtigen Ziel für Höhlenforscher und Geologie-Interessierte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.