Oberstdorf, Bergkurort in den Bayerischen Alpen, Deutschland.
Oberstdorf ist eine Marktgemeinde im bayerischen Oberallgäu, die sich auf 813 Metern Höhe über sieben Täler erstreckt und von den Gipfeln der Allgäuer Alpen umgeben wird. Die Ortschaft gliedert sich in mehrere Ortsteile und bietet Zugang zu Wanderwegen, Skipisten und Berggipfeln, die durch Seilbahnen erreichbar sind.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1141, während die Marktrechte im Jahr 1495 verliehen wurden. Über die Jahrhunderte wandelte sich der Ort von einem Bergdorf zu einem anerkannten Kurort mit heilklimatischen Eigenschaften.
Der Name leitet sich von der Lage ober dem Dorf ab, während die Holzhäuser mit ihren breiten Balkonen und bemalten Fassaden noch heute das Ortsbild prägen. Im Ortskern versammeln sich Einheimische beim wöchentlichen Markt, wo regionale Produkte und Handwerkskunst den Alltag in den Bergen erlebbar machen.
Wanderwege sind im Sommer von Juni bis Oktober gut begehbar, während die Wintersaison von Dezember bis März die Skipisten und Loipen öffnet. Bergbahnen verkehren je nach Jahreszeit unterschiedlich, wobei manche Routen nur bei passenden Witterungsbedingungen zugänglich sind.
Als südlichste Gemeinde Deutschlands liegt der Ort näher an Venedig als an Hamburg. Die Heini-Klopfer-Skiflugschanze gehört zu den größten Schanzen weltweit und zieht regelmäßig internationale Wettbewerbe an.
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