Mädelegabel, Gipfel in den Allgäuer Alpen, Bayern, Deutschland und Tirol, Österreich
Die Mädelegabel ist ein 2645 m hoher Gipfel aus Hauptdolomit in den Allgäuer Alpen bei Oberstdorf und der vierthöchste der Allgäuer Alpen, mit bis zu 400 Meter hohen Felswänden. Mit Trettachspitze und Hochfrottspitze bildet sie das Dreigestirn über Einödsbach; über den Grat verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Österreich, auf der Südostseite liegt der Schwarzmilzferner.
Der Name stammt vom alten Begriff "Mähder", der gemähte Bergwiesen bezeichnete. Ursprünglich bezog sich diese Bezeichnung auf alle drei Gipfel in diesem Abschnitt des Allgäuer Kamms.
Der Berg liegt an der Grenze zwischen deutschen und österreichischen Gebieten und markiert eine natürliche Trennlinie zwischen Bayern und Tirol. Dieser Standort verleiht dem Ort eine besondere Bedeutung als Schnittpunkt zweier Berglandschaften.
Drei Berghütten dienen als Ausgangspunkte für den Aufstieg mit unterschiedlichen Gehzeiten. Die Nähe der Hütten bestimmt die Dauer, wobei kurze und lange Varianten möglich sind.
An der südöstlichen Seite des Gipfels befindet sich der Schwarzmilzferner, ein Gletscher mit eigener geologischer Geschichte. Dieses Eis trägt zu einer besonderen alpinen Vielfalt bei.
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