Rotgundspitze, Berggipfel in den Allgäuer Alpen, Österreich und Deutschland
Die Rotgundspitze ist ein Berggipfel in den Allgäuer Alpen mit einer Höhe von etwa 2485 Metern, der die Grenze zwischen Tirol in Österreich und Bayern in Deutschland markiert. Das Massiv verbindet sanfte Almhänge mit steilen Felswänden und bietet von seinem Gipfel einen Blick über beide Länder.
Der Berg wurde traditionell von lokalen Völkern als natürliche Grenzlinie genutzt, lange bevor die heutigen Staatsgrenzen offiziell festgelegt wurden. Mit der Bildung der modernen Nationalstaaten in Europa diente das Massiv dann als klare Markierung zwischen österreichischem und deutschem Territorium.
Die Gemeinden rund um den Berg bewahren bis heute traditionelle Almwirtschaft und Bergbauernkultur, die das Leben in diesen Höhenlagen prägt. Besucher sehen auf den Almflächen Herden grasen und erleben, wie die Bergbauern ihre Lebensweise an die extremen Bedingungen angepasst haben.
Die beste Wanderzeit ist von Juli bis September, wenn die Wege schneefrei und gut zu begehen sind, mit Rastmöglichkeiten an der Enzian-Hütte und der Rappensee-Hütte. Der Aufstieg ist steil und erfordert Trittsicherheit, besonders auf den steinigen Abschnitten in der Nähe des Gipfels.
Der Gipfel selbst besteht aus stabilen Felsen, die eine gute Aussicht ermöglichen, doch die Anstiege von beiden Seiten unterscheiden sich erheblich in ihrer Schwierigkeit. Die österreichische Seite ist technisch leichter mit grasigen Wegen, während die deutsche Seite steilere Felssektionen verlangt.
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