Großer Krottenkopf, Berggipfel in Hinterhornbach, Österreich.
Der Große Krottenkopf ist ein Berggipfel in den Allgäuer Alpen mit einer Höhe von 2.656 Metern und gehört zur Hornbach-Kette. Der Gipfel wird über verschiedene Routen erreicht, wobei der Normalweg Wandern mit leichtem Klettern kombiniert.
Der erste dokumentierte Aufstieg gelang 1854 dem Forscher Dr. Gümbel, der damit den Weg öffnete für spätere Expeditionen. Hermann von Barth prägte später den Namen des Gipfels und trug wesentlich zur Erforschung der Gegend bei.
Der Name Krottenkopf stammt von der lokalen Bezeichnung Krottenspitzen, die Bewohner der Region für diese Berggruppe seit langem verwenden. Die Gegend hat für Einheimische eine besondere Bedeutung als Teil ihrer alltäglichen Berglandschaft.
Der Weg zum Gipfel verlangt nach Bergerfahrung und guter körperlicher Fitness, da die letzte Sektion Kletterfähigkeiten auf Anfängerniveau voraussetzt. Mehrere Berghütten wie die Kemptner Hütte und die Hermann-von-Barth-Hütte bieten Unterkünfte für Wanderer, die ihre Tour über mehrere Tage verteilen möchten.
Der Normalweg wird oft von oben beginnend in Richtung Kemptner Hütte abgewandert, eine Route die wegen ihrer Abfahrtsansichten bevorzugt wird. Viele Besucher nutzen diese Rückwärtsroute um Zeit zu sparen und gleichzeitig das beste Panorama bei der Abfahrt zu genießen.
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