Kegelkopf, Berggipfel in Allgäu, Deutschland.
Der Kegelkopf ist ein 1959 m hoher Grasberg in den Allgäuer Alpen über Oberstdorf, an dem sich zwei Gipfelpunkte von 1959 m und 1935 m unterscheiden lassen. Er trennt das Dietersbachtal vom Traufbachtal und bildet mit dem Fürschießer einen Teil der Bergkulisse südlich von Oberstdorf. Auf ihn führen keine markierten Wege, nur ein schwer zu findender Jägersteig.
Der Kegelkopf war lange Zeit ein wichtiger Orientierungspunkt für Hirten und Händler, die die Allgäuer Täler durchquerten. Die systematische Erschließung als Wanderziel begann im 19. Jahrhundert mit dem wachsenden Interesse an Bergsport in der Region.
Der Name Kegelkopf bezieht sich auf die Kegelform des Grasgipfels. Auf den Berg führen keine markierten Wege, nur ein schwer zu findender Jägersteig, weshalb ihn überwiegend Einheimische besteigen. Die Giebelalpe an der Südseite wird seit vielen Jahrzehnten nicht mehr bewirtschaftet, und die noch in älteren Karten eingezeichneten Wege sind verfallen.
Die Besteigung startet meist von Oberstdorf aus und erfordert circa 5-6 Stunden Gehzeit mit bedeutenden Höhenunterschieden. Wer den Weg plant, sollte festes Schuhwerk, Klettererfahrung und bei Regen oder schlechtem Wetter eine Umkehrbereitschaft einplanen.
Von der schmalen Gipfelkante aus bietet sich eine freie Rundumsicht über die gesamte Allgäuer Alpenkette, die von einem einzeln stehenden Gipfelstein markiert wird. Dieser exponierte Punkt macht jede Windböe spürbar und verlangt Konzentration während der Abfahrt.
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