Allgäuer Hochalpen, Naturschutzgebiet in Oberstdorf, Deutschland.
Das Allgäuer Hochalpen ist ein Schutzgebiet im Allgäu mit einer Fläche von etwa 207 Quadratkilometern und umfasst steile Berghänge, Bergbäche, Moore und Seen. Die Vegetation reicht von Nadelwäldern in tieferen Lagen bis zu alpinen Weideflächen auf höheren Bergzügen.
Das Gebiet wurde 1992 unter Schutz gestellt und erhielt den Status eines Naturschutzgebietes, das heute eine der größten geschützten Berglandschaften in Süddeutschland darstellt. Diese Unterschutzstellung war ein wichtiger Schritt zum Schutz der Bergwelt vor übermäßiger Entwicklung.
Die Gegend wird von Bauern geprägt, die seit Generationen Almwirtschaft betreiben und mit ihren Herden das Landschaftsbild prägen. Diese Nutzung hat die offenen Wiesen und Weiden geprägt, die für Wanderer heute charakteristisch sind.
Das Gebiet ist von drei Seiten zugänglich: über Oberstdorf, Bad Hindelang und Sonthofen, von wo aus markierte Wege in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden führen. Die beste Zeit zum Wandern ist von Mai bis Oktober, wenn die meisten Wege schneefrei und begehbar sind.
Die Region empfängt im höheren Gelände extreme Niederschlagsmengen von etwa 3000 Millimetern pro Jahr, was sie zu einer der feuchtesten Bergregionen Deutschlands macht. Diese Feuchtigkeit ermöglicht eine überraschend vielfältige Flora mit seltenen Bergpflanzen, die an solche Bedingungen angepasst sind.
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