Fürschießer, Berggipfel in Bayern, Deutschland
Der Fürschießer ist ein Berggipfel in den Allgäuer Alpen, der sich auf 2.271 Metern zwischen zwei Tälern erhebt. Das Gelände zeichnet sich durch steile Grashänge aus, die mehrere Gipfelpunkte bilden und überwiegend aus Mergel bestehen.
Der Name des Gipfels taucht erstmals in Kaiser Maximilians Jagdbuch von 1500 auf und bezeugt die lange historische Verbindung zu kaiserlichen Jagdgebieten. Später wurde der Berg in historischen Kartografien wie dem Atlas Tyrolensis von 1774 dokumentiert.
Der Berg verbindet sich mit dem Höhenweg zwischen der Kemptner Hütte und dem Prinz-Luitpold-Haus in den bayerischen Alpen.
Der Aufstieg zum Gipfel ist nur für erfahrene Bergsteiger geeignet und erfordert Kondition sowie Kletterfähigkeiten. Die Wege sind teilweise nicht markiert und führen über anspruchsvolles Gelände mit einzelnen Kletterstellen.
Der Gipfel war lange Zeit durch intensive Schafbeweidung gefährdet, was zu erheblicher Bodenerosion führte. In den 1980er Jahren begannen umfangreiche Restaurationsarbeiten mit dem Pflanzen von alpinen Grasarten und dem Einsatz von Jutemalern zur Stabilisierung der Hänge.
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