Hölloch, Höhleneingang in Oberstdorf, Deutschland.
Die Hölloch ist eine weitläufige Karsthöhle mit verzweigten Tunneln und großen Kammern, die Stalaktiten und Stalagmiten beherbergen. Das Höhlensystem entstand durch Wassererosion in Kalkstein über Millionen von Jahren und beeindruckt mit seiner unterirdischen Landschaft.
Wissenschaftler begannen im frühen 19. Jahrhundert mit systematischen Erkundungen und kartografierten das Tunnelnetzwerk. Diese frühen Expeditionen legten den Grundstein für das heutige Verständnis der unterirdischen Struktur.
Die Höhle hat für Forscher große Bedeutung, da hier spezialisierte Arten leben, die sich an die Dunkelheit angepasst haben. Besucher können während einer Führung diese unterirdische Welt entdecken und verstehen, wie Leben in völliger Finsternis möglich ist.
Besucher müssen Plätze auf geführten Touren im Voraus reservieren, da der Zutritt nur mit Führung möglich ist. Warme Kleidung ist wichtig, denn die Temperatur im Inneren bleibt das ganze Jahr über konstant kühl.
Das Höhlensystem erstreckt sich über mehr als 100 Kilometer und gehört zu den längsten unterirdischen Netzwerken in den Alpen. Diese außergewöhnliche Ausdehnung macht es zu einem der bedeutendsten Höhlensysteme Europas.
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