Schesaplana, Berggipfel an der österreichisch-schweizerischen Grenze
Schesaplana ist ein 2.965 Meter hoher Berg an der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz und die höchste Erhebung der Rätikon-Bergkette. Das Massiv erstreckt sich zwischen der Vorarlberg-Region und Graubünden und bietet mehrere Routen für Bergwanderer verschiedener Erfahrungsstufen.
Der Berg wurde erstmals am 24. August 1610 von drei Bergsteigern erklommen und markiert seitdem einen wichtigen Orientierungspunkt in der Alpenregion. Die Gegend war lange Zeit nur über schwierige Gebirgspässe zugänglich und wurde ab dem 19. Jahrhundert verstärkt von Alpinisten erkundet.
Die Berghütten Mannheimerhütte auf 2.680 Metern und Heinrich Hueter Hütte auf 1.776 Metern bieten während der Wandersaison Unterkunft und Verpflegung.
Von der Talstation der Lünersee-Seilbahn starten mehrere Wanderwege in Richtung des Gipfels mit unterschiedlichen Anforderungen. Die beste Zeit für den Aufstieg ist zwischen Juni und September, wenn die Wege schneefrei und die Bedingungen am sichersten sind.
Im Jahr 2022 entdeckten Wissenschaftler während Ausgrabungen an der Südhang des Berges einen außergewöhnlich großen Ichthyosaurus-Zahn. Dieser Fund deutet darauf hin, dass die Region vor Millionen von Jahren von prähistorischen Meeren bedeckt war und heute seltene Fossilien birgt.
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