Kirchlispitzen, Berggipfel im Rätikon, Schweiz und Österreich
Die Kirchlispitzen sind ein Bergmassiv in den Rätikon-Alpen zwischen der Schweiz und Österreich, das sich über einen etwa zwei Kilometer langen Grat mit sieben Gipfeln erstreckt. Der höchste Punkt liegt bei 2551 Metern und bietet ausgedehnte Blicke in beide Länder.
Die Kirchlispitzen entstanden während der alpinen Gebirgsbildung, als tektonische Bewegungen Kalksteinschichten empor drückten und die heutige Bergkette formten. Diese geologischen Prozesse prägten die Grenzregion zwischen den beiden Ländern.
Die Gemeinden Seewis im Prättigau und Vandans unterhalten Berghütten, die während der Wandersaison traditionelle Alpengerichte servieren.
Die Route zum Gipfel beginnt von der Douglasshütte, einer Berghütte, die als Ausgangspunkt und Unterkunft für mehrtägige Wanderungen dient. Der Aufstieg ist steil und erfordert Bergwandererfahrung, besonders bei schlechtem Wetter.
Die südliche Flanke des Massivs lockt Kletterer mit mehreren Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade an, von denen einige zu den technisch anspruchsvollsten in den Rätikon-Alpen zählen. Trotz ihrer Nähe zu etablierten Wanderwegen bleibt diese Seite bei Freizeitbesuchern weniger bekannt.
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