Drei Türme, Gebirgsgruppe in der Rätikon-Kette, Österreich und Schweiz.
Die Drei Türme ist eine Gebirgsgruppe im Rätikon mit drei markanten Gipfeln, von denen der höchste etwa 2830 Meter erreicht und auf der Südseite bis zu 600 Meter hohe steile Wände aufweist. Das Massiv erstreckt sich über die Grenze zwischen Österreich und der Schweiz und bildet eine charakteristische Silhouette in dieser alpinen Region.
Das Massiv entstand als Teil der Gebirgsbildung des Rätikon während der Alpenformation und zeigt heute noch Zeichen einer großen Felssturzveranstaltung an der Sporerplatte. Dieser historische Felssturz hinterließ Gesteinsfragmente, die sich über Kilometer hinweg verteilt haben und die geologische Geschichte des Ortes dokumentieren.
Die drei Gipfel prägen das Landschaftsbild an der Grenze zwischen Vorarlberg und Graubünden und sind für Wanderer ein bekanntes Orientierungspunkt in der Region. Lokale Berghütten und Bergsteiger beziehen sich häufig auf diese markanten Türme, wenn sie Routen und Positionen in den Bergen beschreiben.
Der Zugang zu den höchsten Gipfeln erfolgt meist von der Lindauer Hütte aus über etablierte Wanderwege und erfordert Bergsteigererfahrung sowie Trittsicherheit. Die beste Jahreszeit für Besuche ist Sommer bis früher Herbst, wenn Schnee nicht mehr die Routen blockiert und die Wetterbedingungen stabiler sind.
Neben den drei Hauptgipfeln verbirgt sich die Sporahöhle, eine unterirdische Höhle mit einer horizontalen Galerie, die zu einem Schacht führt, der in das Sporatobel-Gebiet hineinführt. Diese verborgene Höhle bietet Besuchern mit Erkundungsinteresse einen unerwarteten Einblick in die geologischen Strukturen unterhalb der Bergoberfläche.
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