Scheienfluh, Berggipfel an der österreichisch-schweizerischen Grenze
Der Schijenflue ist ein Berggipfel in der Rätikon-Kette mit einer Höhe von 2627 Metern und wird von steilen Kalksteinfelsen und Westflanken zwischen Vorarlberg und Graubünden geprägt. Die Berglandschaft zeigt zerklüftete Felswände mit ausgeprägten Kletterstrecken.
Die erste dokumentierte Besteigung fand 1891 statt, als Eduard Imhof und sein Team den Südrücken vom Partnun aus erklommen. Der Berg war lange ein wichtiger Orientierungspunkt für Bergsteiger und Wanderer in der Rätikon-Region.
Die Bergwege nutzen Teile des Walserwegs, der alte Routen widerspiegelt, die das Walser Volk durch die Alpen nutzte. Diese Pfade zeigen noch heute, wie Menschen früher diese Berghöhen durchquerten.
Die Tilisunahütte in 2208 Metern Höhe dient als Stützpunkt für Wanderer und Bergsteiger, die zum Gipfel aufbrechen möchten. Besucher sollten mit wechselndem Wetter rechnen und Ausrüstung für alpines Hochgelände mitnehmen.
Der Berg besteht aus Riffkalken, die während der Alpinen Gebirgsbildung entstanden und besondere Klettermöglichkeiten mit Schwierigkeitsgraden bis UIAA 7+ geschaffen haben. Diese Felsformationen machen den Berg zu einem Ziel für erfahrene Kletterer aus der ganzen Region.
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