Hanuschhof, Kommunales Wohndenkmal in Landstraße, Wien, Österreich
Der Hanuschhof ist ein Wohngebäude in Landstraße mit einer charakteristischen Stahldachkonstruktion, die durchgehend von unregelmäßigen Öffnungen durchbrochen ist. Diese Öffnungen ermöglichen Tageslicht und Belüftung im gesamten Komplex und prägen das Erscheinungsbild des Innenhofs.
Das Gebäude entstand als Teil von Wiens Gemeindebau-Programm in der frühen Zwanzigsten Jahrhundert und zeigt die damaligen Bemühungen um bezahlbaren Wohnraum. Der Architekt Karl Langer gestaltete die Anlage mit besonderer Aufmerksamkeit für die Lage und die Sichtachsen zur umgebenden Stadt.
Der Hof wird von Anwohnern als Treffpunkt im Alltag genutzt, wo sich Nachbarn begegnen und Kinder spielen. Die Architektur schafft einen geschützten Raum, der das Leben im Innenhof fördert und die Bewohner zusammenbringt.
Das Denkmal steht unter Schutz, aber die Wohnungen sind modern ausgestattet und bewohnbar. Der zentrale Lage in Landstraße macht das Gebäude gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Die zufällig platzierten Öffnungen in der Dachkonstruktion sind nicht nur funktional, sondern prägen optisch auch die Identität des Hofes. Besucher bemerken oft erst bei genauerem Hinsehen, wie diese Details das Licht und die Atmosphäre im Innenhof beeinflussen.
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