Landstraße, Gemeindebezirk in Wien, Österreich
Landstraße ist der dritte Bezirk Wiens und erstreckt sich über ein Gebiet mit gemischtem Wohnbestand, öffentlichen Grünanlagen und Handelsstraßen neben dem Donaukanal. Das Viertel verbindet dichte Bebauung mit gelegentlichen ruhigeren Zonen, wo sich Geschichte und gegenwärtiges Leben begegnen.
Das Gebiet entwickelte sich ab dem 12. Jahrhundert und gewann im 18. Jahrhundert an Bedeutung, als Prinz Eugen von Savoyen seinen Sommersitz dort errichtete. Diese Periode prägte den Charakter des Viertels nachhaltig und zog über die Jahrhunderte weitere kulturelle Entwicklung an.
Der Belvedere beherbergt Meisterwerke österreichischer Künstler und zeigt wie die lokale Kunstszene im frühen 20. Jahrhundert durch Werke von Klimt und Schiele geprägt wurde. Man merkt beim Besuchen, wie diese Kunstwerke Teil der lokalen Identität geworden sind.
Der Wien Mitte Verkehrsknotenpunkt verbindet das Viertel mit internationalen Reiszielen über die Flughafenbahn und mehrere U-Bahn- sowie Straßenbahnlinien. Die gute Anbindung ermöglicht einfache Erkundung des Viertels und schnelle Fahrten zu anderen Teilen der Stadt.
Das Hundertwasserhaus fällt durch seine unregelmäßigen Formen und bunt gefärbten Fassaden auf, wobei Bäume aus den Innenräumen und vom Dach wachsen. Dieses ungewöhnliche Wohngebäude zeigt einen ganz anderen Baustil als der Rest des Viertels und zieht regelmäßig Besucher an.
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