Ernst-Happel-Stadion, Mehrzweckstadion in Leopoldstadt, Österreich.
Das Ernst-Happel-Stadion liegt im Prater-Erholungsgebiet nahe der Donau und verfügt über eine Laufbahn, die das zentrale Fußballfeld umgibt. Die Tribünen bieten Platz für etwa 50.000 Zuschauer, und die offene Bauweise lässt Tageslicht und frische Luft durch die gesamte Anlage strömen.
Die Anlage wurde zwischen 1929 und 1931 für die Arbeiter-Olympiade errichtet und diente während des Zweiten Weltkriegs als provisorisches Internierungslager. Nach Kriegsende wurde der Ort gereinigt und für sportliche Zwecke wiederhergestellt, wobei er seitdem als Austragungsort zahlreicher internationaler Wettbewerbe fungiert.
Der Name des Stadions ehrt Ernst Happel, den erfolgreichsten österreichischen Trainer aller Zeiten, der seine Mannschaften zu mehreren europäischen Titeln führte. Sein Vermächtnis bleibt in der österreichischen Fußballkultur fest verankert, und viele lokale Fans verbinden den Ort mit dem goldenen Zeitalter des heimischen Spiels.
Die U-Bahn-Linie U2 hält direkt am Stadion, und mehrere Straßenbahn- und Buslinien bringen Besucher ebenfalls in die Nähe. An Spieltagen kann es rund um das Gelände zu größerem Fußgängerverkehr kommen, daher empfiehlt sich ein frühzeitiges Eintreffen.
Im Jahr 2008 fand hier das Finale der Fußball-Europameisterschaft statt, bei dem Spanien gegen Deutschland gewann und damit eine neue Ära des spanischen Fußballs einläutete. Dieses Spiel markierte den Beginn einer Dominanzphase, in der die spanische Nationalmannschaft drei große Turniere in Folge gewann.
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