Wiener Postsparkasse, Jugendstil-Bankgebäude in Innere Stadt, Wien, Österreich
Die Österreichische Postsparkasse ist ein achtgeschossiges Bankgebäude in Weiß mit Marmorfassade und charakteristischen Aluminiumnietungen, die ein durchgehendes Gittermuster bilden. Der zentrale Saal verfügt über einen Glastransparenten Boden, der natürliches Licht zu den unteren Ebenen bringt und gleichzeitig als Hauptschalterbereich dient.
Otto Wagner entwarf diese Bankeinrichtung 1904 und nutzte dabei innovative Konstruktionstechniken mit Stahlbeton und Aluminium. Das Gebäude markierte einen Wendepunkt in der Wiener Architektur, indem es technische Fortschritte sichtbar in seine äußere Form integrierte.
Das Gebäude verkörpert den Bruch mit traditioneller Architektur und führt moderne Designprinzipien durch seine zweckmäßige Gestaltung und Materialwahl ein. Die Fassade mit ihren charakteristischen Nieten spricht heute noch von dem Willen, Funktionalität sichtbar zu machen.
Das Gebäude liegt im Zentrum Wiens und ist von vielen öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Der Innenraum ist gut beleuchtet und bietet einen klaren Zugang zu den verschiedenen Bereichen, die Treppen und Aufzüge sind leicht zu finden.
Die Fassade besteht aus etwa 40.000 verschraubten Marmorplatten und Aluminium-Verzierungen, die das Äußere wie einen riesigen Tresor aussehen lassen. Diese handwerkliche Detailarbeit war zur damaligen Zeit eine beachtliche technische Leistung.
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