Zollamtsbrücke, Eisenbahnbrücke in Innere Stadt, Wien, Österreich
Die Zollamtsbrücke ist eine 64,35 Meter lange und 3,5 Meter hohe Eisenbahnbrücke der U4, die den Wienfluss zwischen Landstraße und Innerer Stadt schräg überquert und mit den Widerlagern einen Winkel von 30° 22′ einschließt. Otto Wagner entwarf sie für die Stadtbahn; sie liegt kurz vor der Mündung des Wienflusses in den Donaukanal bei der Urania. Direkt darüber verläuft der Zollamtssteg, eine eigene Brücke für Fußgänger und Radfahrer.
Otto Wagner entwarf diese Brücke 1900 als Bestandteil der Wiener Stadtbahn, eines der größten Infrastrukturprojekte der frühen Moderne. Das Projekt prägte das gesamte Transportnetz der Stadt und legte den Grundstein für Wiens modernen Nahverkehr.
Namensgebend war das Wiener Hauptzollamt, das sich südlich des Wienflusses befand. Der Name blieb an der Brücke haften, obwohl das Amt nicht mehr besteht. Der Zollamtssteg, die Brücke für Fußgänger und Radfahrer direkt darüber, ist ein eigenes Bauwerk und nicht Teil der Eisenbahnbrücke.
Über die Zollamtsbrücke führen nur die Gleise der U4; Fußgänger und Radfahrer queren den Wienfluss auf dem Zollamtssteg, der eigenen Brücke direkt darüber. Dieser Übergang verbindet die Ufer der Bezirke Landstraße und Innere Stadt bei der Urania, kurz vor der Mündung des Wienflusses in den Donaukanal.
Der Zollamtssteg ist eine eigene Brücke für Fußgänger und Radfahrer, die direkt über der Zollamtsbrücke liegt und nicht neben ihr. Er ist ein separates Bauwerk von der darunter verlaufenden U4-Brücke, und beide werden oft verwechselt. Fußgänger und Radfahrer nutzen die obere Ebene, um den Wienfluss bei der Urania zu queren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.038 Mitwirkenden weltweit.