Radetzkybrücke, Denkmalgeschützte Brücke in Wien, Österreich
Die Radetzkybrücke überquert die Wien und verbindet die Innere Stadt mit der Landstraße durch zwei Bogenträger und einen Steinpfeiler. Die Konstruktion wurde 1900 als eiserner Neubau errichtet und ersetzt damit die ursprüngliche Steinbrücke an dieser Stelle.
Der heutige Bau entstand 1900 nach Entwürfen von Josef Hackhofer und Friedrich Ohmann im Rahmen der Regelung der Wien. Das Projekt war Teil der großen städtebaulichen Umgestaltung des Flusslaufs zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Die beiden steinernen Leuchttürme auf der Brücke prägen das Stadtbild seit ihrer Rekonstruktion 1991. Sie stammen ursprünglich aus dem Jahr 1907 und wurden während des Zweiten Weltkriegs zerstört, doch anhand von historischen Fotografien wieder aufgebaut.
Die Brücke kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad überquert werden, und bietet Platz für Autoverkehr und Straßenbahnen. Der Übergang ermöglicht einfachen Zugang zwischen Uraniastraße in der Inneren Stadt und Radetzkystraße in der Landstraße.
Die Brücke trägt Art-Nouveau-Verzierungen und Geländer, die von Otto Wagner entworfen wurden und typisch für seine städtischen Eisenbahnprojekte sind. Sie ist einer der letzten Übergänge vor der Wien in den Donaukanal mündet und zeigt Wagners charakteristischen Stil in ihrer Ausstattung.
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