Aspernbrücke, Straßenbrücke als Stahlträgerbrücke in Wien, Österreich
Die Aspernbrücke ist eine Stahlbrücke über den Donaukanal, die die Innere Stadt mit der Leopoldstadt verbindet, rund 800 Meter nordöstlich des Stephansdoms. Die heutige Brücke wurde 1949 bis 1951 nach Plänen von Erich Franz Leischner errichtet und ist 88,97 Meter lang, 27,95 Meter breit und 925 Tonnen schwer. Sie liegt unmittelbar bei der Urania und nahe der Mündung des Wienflusses in den Donaukanal.
Der Bau begann 1949 während Wiens Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg und wurde 1951 eröffnet. Die Brücke wurde als Teil des Plans zur Wiederherstellung der Infrastruktur in der zerstörten Stadt konzipiert.
Die Brücke ist nach der Schlacht bei Aspern von 1809 benannt, in der Erzherzog Karl Napoleon besiegte; diesen Namen erhielt sie am 14. Juli 1864. Die erste, am 30. November 1864 von Kaiser Franz Joseph I. eröffnete Brücke trug allegorische Figuren von Franz Melnitzky für Krieg, Frieden, Ruhm und Wohlstand, davor steinerne Löwen. Zwei dieser Löwen stehen heute beim Eingang zum Schloss Horn, die anderen beiden bei der Auffahrt von Schloss Gobelsburg im Kamptal.
Der Weg über die Brücke ist tagsüber am belebtesten, wenn Autos, Straßenbahnen und Radfahrer gleichzeitig unterwegs sind. Der Fußgängerbereich ist deutlich gekennzeichnet und bleibt auch bei Verkehrsspitzen sicher begehbar.
Die erste Aspernbrücke, eine 1864 eröffnete Kettenbrücke, trug auf den Postamenten der Kettenanker vier allegorische Figuren von Franz Melnitzky für Krieg, Frieden, Ruhm und Wohlstand, davor steinerne Löwen. Zwei dieser Löwen stehen heute beim Eingang zu Schloss Horn, die beiden anderen bei der Auffahrt von Schloss Gobelsburg im Kamptal.
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