Belvedere Wien, Kunstmuseum in Landstraße, Wien, Österreich
Das Belvedere ist ein Kunstmuseum in Landstraße, Wien, Österreich, das sich über zwei barocke Paläste erstreckt, die durch formale Gärten mit Zierbecken und Springbrunnen verbunden sind. Die terrassenförmig angelegten Grünflächen führen über steinerne Treppen vom unteren zum oberen Gebäude und bieten Ausblicke auf die symmetrischen Blumenbeete und Skulpturen.
Prinz Eugen von Savoyen beauftragte den Architekten Johann Lukas von Hildebrandt Anfang des 18. Jahrhunderts mit dem Bau dieser Sommerresidenz außerhalb der Stadtmauern Wiens. Nach dem Tod des Prinzen kaufte Kaiserin Maria Theresia die Anlage im Jahr 1752 und wandelte sie in eine kaiserliche Gemäldesammlung um.
Das Goldene Zeitalter der Wiener Kunst zeigt sich in den Sälen des Museums durch Werke von Klimt, Schiele und Kokoschka. Die Art-Nouveau-Räume im Oberen Gebäude bewahren die originale Atmosphäre der habsburgischen Epoche und lassen Besucher die künstlerische Revolution des frühen 20. Jahrhunderts nachvollziehen.
Besucher können drei separate Standorte erkunden: das Obere Haus für historische Kunst, das Untere Haus für Wechselausstellungen und das Belvedere 21 für zeitgenössische Arbeiten. Der Weg zwischen den beiden Hauptgebäuden führt durch den Garten und dauert etwa zehn Minuten zu Fuß.
Der Alpengarten innerhalb der Palastanlage gilt als der erste Garten dieser Art, der in Europa angelegt wurde. Die Sammlung alpiner Pflanzen wächst zwischen Kalksteinblöcken und nachgebildeten Bergformationen.
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