Palais Lanckoroński, Neobarockes Palais im Bezirk Landstraße, Wien, Österreich.
Das Palais Lanckoroński war ein Barockrevival-Gebäude in Landstraße, das zwischen 1894 und 1895 im Stil der Epoche erbaut wurde. Es besaß eine zweigeschossige Eingangshalle mit Holzvertäfelungen, Familienporträts und wertvollen Gemälden sowie Tapisserien aus dem 17. Jahrhundert an den Wänden.
Der polnische Graf Karol Lanckoroński beauftragte die Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer mit dem Bau dieses Palais, das zum Sitz einer der größten Kunstsammlungen Wiens wurde. Nach schweren Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude in den 1960er Jahren abgerissen und durch ein modernes Bürogebäude ersetzt.
Das Palais war ein Treffpunkt für Künstler und Schriftsteller aus ganz Europa. Die Sammlungen waren so berühmt, dass Besucher aus dem In- und Ausland die Räume aufsuchten, um Werke großer Meister zu sehen.
Das Palais existiert heute nicht mehr, daher können die Räume und Kunstwerke nicht besichtigt werden. Besucher, die sich für die Geschichte interessieren, finden Informationen in Wiener Museen und Archiven, wo einige Werke aus der Sammlung erhalten geblieben sind.
Die Kunstsammlung des Palais war so bedeutend, dass sie in ihrer Zeit zu den wertvollsten Kunstsammlungen in privater Hand gehörte. Bekannte Künstler wie Hans Makart und Auguste Rodin besuchten es regelmäßig, ebenso wie Schriftsteller wie Hugo von Hofmannsthal und Rainer Maria Rilke.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.