Kolomanistein, Naturdenkmal und Kapelle in Eisgarn, Österreich
Der Kolomanistein besteht aus zwei aufeinander gestapelten Granitblocken mit einer ausgehohlten Mulde an der Oberflache. Ein Kapellenaufbau aus dem 18. Jahrhundert schutzt die Stelle und enthalt eine Statue des heiligen Koloman.
Der Stein war ursprunglich ein Pilgerort, lange bevor 1713 eine kapellenartige Struktur uber ihm errichtet wurde. Die Kombination aus Natur und konstruiertem Schutzraum entstand in der Barockzeit.
Der Stein ist mit dem Namen des heiligen Koloman verbunden, einem irischen Pilger, dessen Verehrung in dieser Region tief verwurzelt ist. Besucher finden hier einen Ort, an dem lokale Traditionen und Volksglaube bis heute lebendig sind.
Der Zugang zur oberen Flache erfolgt uber 13 Stufen, die direkt in den Stein gehauelt sind. Es ist ratsam, bei feuchtem Wetter vorsichtig zu gehen, da die Oberflache glatt sein kann.
Die Mulde auf dem Stein sammelt das ganze Jahr uber Wasser und wird seit Generationen mit heilenden Eigenschaften verbunden. Diese ständig gefullte Naturwasser-Vertiefung ist bis heute Mittelpunkt lokaler Verehrung.
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