Minoritenkirche, Mittelalterliche Kirche in Krems an der Donau, Österreich.
Die Minoritenkirche in Stein an der Donau ist eine dreischiffige Basilika mit einem höheren einschiffigen gotischen Langchor und einem südlichen Turm mit barockem Dachreiter. Das Bauwerk verbindet mittelalterliche Elemente mit später hinzugefügten Barockelementen in seiner äußeren Erscheinung.
Die Minoriten gründeten das Kloster um 1230, und die Kirche wurde 1264 dem heiligen Ulrich geweiht. Nach einer Zeit als Salzlager zwischen 1577 und 1592 kehrte das Bauwerk zu religiösen Zwecken zurück.
Die Kirche zeigt mittelalterliche Fresken aus dem 15. Jahrhundert an der Decke, die Musikengel und die thronende Madonna darstellen. Besucher können heute auch italienische Meisterwerke sehen, die Teil der künstlerischen Ausstattung sind.
Der Ort funktioniert heute als 'Klangraum Krems' und bietet Ausstellungen und Konzerte nach einer umfassenden Renovierung im Jahr 2004. Besucher sollten beachten, dass die Nutzung je nach Veranstaltungsplan variieren kann und es ratsam ist, vorher die aktuellen Öffnungszeiten zu prüfen.
Das Gebäude wurde von Berthold von Leiningen, dem Bischof von Bamberg, persönlich geweiht, was seine überregionale Bedeutung unterstreicht. Diese Weihe durch einen hochrangigen geistlichen Würdenträger war für eine monastische Kirche dieser Zeit ungewöhnlich prominent.
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