Kunsthalle Krems, Kunstmuseum in Krems, Österreich
Die Kunsthalle Krems nutzt die 1852 errichtete ehemalige Tabakfabrik der Austria Tabak im Stadtteil Stein; der Architekt Adolf Krischanitz gestaltete sie von 1992 bis 1995 um. Das Haus bietet rund 2000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, eine der größten Österreichs, mit Klimaanlage sowie moderner Licht- und Tontechnik. Gezeigt wird Kunst nach 1945 mit Schwerpunkt auf der Gegenwart.
Das Gebäude war ursprünglich Teil der Tabakfabrik Krems-Stein aus dem 19. Jahrhundert, einer großen Produktionsstätte für Tabakwaren. Im Laufe der Zeit wurde die alte Fabrik in einen Kulturort umgewandelt, in dem heute Kunstausstellungen zu sehen sind.
Der Raum zeigt Arbeiten von internationalen Künstlern und behandelt gesellschaftliche Fragen durch wechselnde Ausstellungen. Besucher erleben, wie zeitgenössische Kunst mit aktuellen Themen unserer Zeit in Dialog tritt.
Die Kunsthalle liegt in Stein an der Donau, Teil der Kunstmeile Krems, neben dem Karikaturmuseum und der Landesgalerie Niederösterreich; ein unterirdischer Gang verbindet die Bauten der Kunstmeile. Von Juni 2016 bis Juni 2017 war das Haus wegen Sanierungsarbeiten um rund 3,5 Mio. Euro geschlossen, am 1. Juli 2017 wurde es wiedereröffnet. Als Ausweichquartier diente unter anderem die Steiner Minoritenkirche.
Der Bau entstand 1852 als Tabakfabrik in Stein und wurde von 1992 bis 1995 nach Plänen des Architekten Adolf Krischanitz umgestaltet, wofür er 1996 den Österreichischen Bauherrenpreis erhielt. Seit 2017 nutzt die Kunsthalle zusätzlich die nahe gelegene gotische Dominikanerkirche für raumbezogene Projekte.
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