Karikaturmuseum Krems, Karikaturmuseum in Krems, Österreich.
Das Karikaturmuseum Krems ist das einzige österreichische Museum für satirische Kunst und liegt an der Kunstmeile Krems in Krems-Stein, nahe der Kunsthalle Krems und der Landesgalerie Niederösterreich. Das Gebäude nach Plänen des Architekten und Karikaturisten Gustav Peichl besitzt eine durchgehende Glasfront im Erdgeschoß. Es wurde am 29. September 2001 nach knapp einjähriger Bauzeit eröffnet.
Das Museum wurde zu Beginn des 21. Jahrhunderts gegründet und hat sich seitdem als wichtiger Ort für satirische Kunst in Österreich etabliert. Es erhielt Anerkennung für seine Bemühungen, diese besondere Kunstform zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Das Museum zeigt Werke, die gesellschaftliche Themen durch Witz und Übertreibung ansprechen und Besucher zum Lachen bringen. Die Exponate reichen von politischen Karikaturen bis zu modernen digitalen Arbeiten, die zeigen, wie Künstler alltägliche Situationen und menschliche Schwächen humorvoll darstellen.
Das Museum befindet sich in Krems und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, da die Stadt über einen Bahnhof und regelmäßige Busverbindungen verfügt. Besucher sollten beachten, dass die Innenräume mehrere Treppen haben, sodass eine gute körperliche Verfassung oder Mobilität von Vorteil ist.
Die Sammlung umfasst die größte Sammlung von Cartoons von Manfred Deix und Werke von Gustav Peichl, der auch das Gebäude entwarf. 2004 wurde ein bedeutender Teil des Nachlasses von Erich Sokol erworben, 2007 kam die Sammlung Fotter dazu. Der SOKOL-Preis für digitale Karikatur wurde erstmals 2018 vergeben.
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