Spätrömisch-frühmittelalterlicher Siedlungshügel, Archäologische Ausgrabungsstätte in Lavant, Österreich.
Die Kirchbichl-Ausgrabungsstätte ist eine archäologische Fundstelle in Lavant mit Überresten aus verschiedenen Epochen. Auf dem Hügel lassen sich römische Gebäude, keltische Tempelstrukturen und mittelalterliche Grundmauern in mehreren Schichten erkennen.
Die Siedlung entstand in der Antike mit keltischen und später römischen Strukturen, die sich über Jahrhunderte überlagerten. Während des dritten Jahrhunderts nach Christus erreichte der Ort seinen Höhepunkt, als Menschen aus der nahegelegenen römischen Stadt Aguntum vor germanischen Überfällen dorthin flohen.
Die archäologischen Sammlungen im Museumsressourcenzentrum zeigen Werkzeuge, Keramik und Artefakte, die Alltagsaktivitäten von der römischen bis zur mittelalterlichen Zeit dokumentieren.
Der Ort ist das ganze Jahr über zugänglich und bietet einen guten Überblick von der Hügelkuppe aus. Ein nahe gelegenes Museum an der Basis zeigt Funde und hilft, das Ausgegrabene besser zu verstehen.
Der Hügel war auf natürliche Weise gut geschützt durch Bäche an der Ost- und Westseite sowie eine tiefe Schlucht im Süden. Diese Lage machte den Platz besonders wertvoll als Zufluchtsort bei Gefahren.
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