Sog. Kellerschlössl mit Presshaus, Geschütztes Barockschloss in Dürnstein, Österreich
Das Kellerschlössl ist ein barockes Schloss in Dürnstein, das sich am südöstlichen Rand des Dorfes zwischen Weinbergen erstreckt. Die Struktur folgt einem kreuzförmigen Grundriss mit zwei Geschossen und zeigt typische barocke Architekturmerkmale dieser Region.
Das Schloss wurde 1719 vom Baumeister Gabriel Oedl nach Entwürfen des Architekten Jakob Prandtauer erbaut. Der Auftraggeber war Probst Hieronymus Übelbacher, der diesen Ort als Rückzugsort nutzte.
Die Wandmalereien im Hauptsaal zeigen Darstellungen des Weingottes Bacchus und mythologische Szenen. In den Nebenzimmern finden sich Malereien mit Jagdszenen, Jahreszeiten und allegorischen Figuren der vier Elemente.
Das Gelande ist als Weinkellerei und Veranstaltungsort nutzbar und bietet Besuchern Einblick in die Weinkultur der Region. Der Zugang erfolgt uber den sudöstlichen Bereich des Dorfes, wo gute Orientierungsmoglichkeiten vorhanden sind.
Der österreichische Bundeskanzler Leopold Figl besass einen Schlüssel zum Weinkeller und nutzte ihn wahrend wichtiger diplomatischer Gespräche. Dies zeigt die historische Bedeutung des Schlosses als diskreter Treffpunkt für hochrangige Besucher.
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