Stadtpfarrkirche Leibnitz, Gotische Pfarrkirche in Leibnitz, Österreich
Die Pfarrkirche Leibnitz verbindet romanisches Mauerwerk aus dem 13. Jahrhundert mit gotischen Elementen vom 14. Jahrhundert, insbesondere im dreischiffigen Chor mit Rippengewölben. Das Äußere wird durch einen fünfstöckigen Turm mit Zwiebeldach geprägt, der seit dem 15. Jahrhundert das Ortsbild dominiert.
Die Kirche ist erstmals 1170 urkundlich belegt und erlebte im Laufe der Jahrhunderte mehrere Umgestaltungen. Beschädigungen durch die türkische Invasion 1532 und ein Brand 1704 führten zu Reparaturen, die das heutige Mischstilwerk prägten.
Der Hochaltar stammt aus dem Jahr 1782 und zeigt ein Gemälde der Berufung des Heiligen Jakobus. Die handwerkliche Ausführung durch Zimmermann und Bildhauer spiegelt die lokale Kunstfertigkeit dieser Zeit wider.
Der Besuch ist grundsätzlich frei zugänglich, doch sollte man auf Gottesdienste und Öffnungszeiten achten. Die nächsten Parkplätze befinden sich in der Nähe des Ortzentrums, und das Innere ist leicht zu erkunden.
Der Turm besitzt fünf Geschosse mit Eckpilastern, ein Merkmal, das bei Kirchen der Region selten ist. Diese robuste Konstruktion mit dem charakteristischen Zwiebeldach prägt das Stadtbild seit Jahrhunderten.
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