Leibnitz, Gemeinde und Bezirkshauptstadt in der Steiermark, Österreich
Leibnitz liegt zwischen den Flüssen Mur und Sulm in der Steiermark und erstreckt sich über ein Gebiet mit Weinbergen, Kürbisfeldern und landwirtschaftlichen Flächen in etwa 275 Metern Höhe. Der Ort verbindet sich durch Bahnlinien und die A9-Autobahn mit großen österreichischen Städten und ermöglicht direkte Verbindungen nach Wien und Slowenien.
Der Ort wurde erstmals 970 als Lipnizza unter Kaiser Otto dem Großen erwähnt und entwickelte sich aus einer bayerischen Siedlung zu einem bedeutenden Regionszentrum. In der Nähe befindet sich die archäologische Stätte Flavia Solva mit Straßen und Mauern eines römischen Munizipiums aus dem ersten Jahrhundert.
Der Hauptplatz zeigt traditionelle Bürgerhäuser und Kirchen, während Schloss Seggau römische Steine mit Reliefschnitzereien in seinen Mauern bewahrt. Diese Bauten prägen das Erscheinungsbild des Ortes und erzählen von verschiedenen Epochen seiner Entwicklung.
Besucher sollten die flache Topografie zwischen den beiden Flüssen nutzen, um die verschiedenen Bereiche der Stadt zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. Die gute Verkehrsanbindung macht es einfach, auch die umliegenden Weinregionen und nahegelegene Attraktionen zu besuchen.
Die nahegelegene Flavia Solva bewahrt nicht nur Ruinen, sondern zeigt auch Objekte und Funde, die helfen, das Leben während der römischen Besatzung zu verstehen. Dieser weniger bekannte Ort bietet einen Einblick in eine ganz andere Epoche der regionalen Geschichte.
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