Haus am Schottentor, Bankgebäude in der Schottengasse, Wien, Österreich.
Das Gebäude Schottengasse 6–8 ist ein neoklassizistischer Bankbau im ersten Bezirk von Wien, der um einen kreuzförmigen Innenhof mit verglastem Atrium organisiert ist. Die Fassaden sind mit Reliefs und figürlichem Schmuck versehen, während die Innenräume mit Marmorverkleidungen und ornamentalen Details ausgestattet sind.
Das Gebäude wurde zwischen 1909 und 1912 als großes Bankkomplex im Herzen Wiens errichtet. Bis 2002 diente es als Hauptsitz der Creditanstalt-Bankverein und war damit über Jahrzehnte ein zentraler Ort des österreichischen Bankwesens.
Die einstige Kassenhalle des Gebäudes besitzt noch heute hölzerne Schalter und dekorative Fenster, die an den ursprünglichen Bankbetrieb erinnern. Wer durch die Eingangshalle geht, kann die aufwendige Marmorausstattung und die ornamentalen Details aus der Entstehungszeit noch direkt wahrnehmen.
Das Gebäude liegt im ersten Bezirk von Wien und ist zu Fuß von der Innenstadt gut erreichbar. Im Erdgeschoss befindet sich ein Supermarkt, und das Gebäude verfügt über mehrere Eingänge, was die Orientierung erleichtert.
Der ursprünglich geplante Eingang zur Ringstraße wurde nach Fertigstellung des Gebäudes entfernt, um eine damalige Treppensteuerung zu umgehen. Stattdessen wurde der Haupteingang an der Schottengasse mit einem dorischen Säulenportal ausgestattet, das mit künstlerischen Reliefs verziert ist.
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