Palais Ephrussi, Neorenaissance-Palast in Innere Stadt, Österreich
Der Palais Ephrussi ist ein fünfgeschossiger Bau an der Universitätsring 14 mit aufwendiger Fassadengestaltung aus der Zeit der Gründerzeit. Ein überdachter Innenhof mit einer Apollo-Terrakottafontäne bildet sein Zentrum.
Der Architekt Theophil von Hansen entwarf diesen Bau 1872–1873 für den Bankier Ignaz von Ephrussi, der aus Odessa stammte. Das Palais entstand in einer Zeit großer städtischer Umgestaltung entlang der Ringstraße.
Das Palais zeigt ein hohes, marmornes Vestibül und eine imposante Treppe, die die Räume verbinden und den Geschmack der wohlhabenden Wiener des 19. Jahrhunderts widerspiegeln. Diese Innenräume waren einst Orte für gesellschaftliche Treffen und zeigen, wie die Oberklasse damals lebte.
Der Bau liegt direkt gegenüber vom Schottentor mit seinen Verkehrsmitteln und in der Nähe des Hauptgebäudes der Universität Wien. Wer das Viertel erkundet, findet hier einen guten Orientierungspunkt an der Ringstraße.
Eine Sammlung von 264 Netsuke-Figuren aus Japan überstand den Zweiten Weltkrieg, versteckt in einer Matratze durch einen treuen Hausangestellten während der Besatzungszeit. Diese wertvollen Objekte erzählen eine Geschichte von Rettung und Widerstand im dunklen Kapitel der Stadtgeschichte.
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