Igman, Bergplateau in Bosnien und Herzegowina.
Igman ist ein Bergplateau südwestlich von Sarajevo, das sich bis zu 1.502 Meter erhebt. Die Landschaft besteht aus gemischten Wäldern, die sich mit offenen Grasflächen wie Veliko Polje und Malo Polje abwechseln.
Das Plateau spielte während der Belagerung von Sarajevo von 1992 bis 1995 eine wichtige strategische Rolle als Versorgungsroute für die umzingelte Stadt. Die Gegend war damals ein umkämpftes Gebiet, das für die Verteidiger lebenswichtig war.
Der Ort ist eng mit den Winterspielen von 1984 verbunden, die hier mehrere Wettkämpfe abhielten. Die Anlagen prägen bis heute das Bild der Gegend und sind für die Menschen ein Symbol dieser sportlichen Vergangenheit.
Das Plateau ist mit dem Auto und mit Wanderwegen erreichbar und bietet im Winter Skimöglichkeiten auf verschiedenen Pisten. Im Sommer eignet sich die Gegend für Wanderungen und zum Erholen in der freien Natur.
Der Ort zählt zu den kältesten Gegenden der Region und verzeichnete bereits extrem niedrige Temperaturen. Auch heute noch erinnern olympische Bauten an die Winterspiele und erzählen von ihrer Rolle als internationales Veranstaltungszentrum.
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