Louis-Hippolyte Lafontaine Bridge-Tunnel, Brücken-Tunnel in Mercier-Hochelaga-Maisonneuve, Kanada
Die Louis-Hippolyte-Lafontaine-Brücke mit Tunnel ist eine Verbindung aus aufgeständerter Fahrbahn und Unterführung, die den Sankt-Lorenz-Strom quert. Die Röhren aus Beton verlaufen unter der Wasseroberfläche und setzen sich auf beiden Ufern in offene Dammabschnitte fort.
Die Planung begann Anfang der sechziger Jahre, um eine weitere Querung über den breiten Strom zu schaffen. Die Fertigstellung erfolgte im Frühjahr 1967 als Teil der Vorbereitungen für die Weltausstellung in Montréal.
Der Name würdigt einen bedeutenden Staatsmann des 19. Jahrhunderts, der sich für Selbstverwaltung und Zweisprachigkeit einsetzte. Die Verkehrsader verbindet heute die südlichen Vororte mit dem Zentrum der Metropole und prägt den Alltag Tausender Pendler.
Beide Fahrtrichtungen führen durch getrennte Röhren, die tief unter dem Flussbett liegen und bei dichtem Verkehr schnell überlastet sind. Pendler sollten Stoßzeiten am Morgen und am späten Nachmittag meiden, wenn sich Kolonnen bilden.
Die Ingenieure bauten jedes der sieben Tunnelelemente in einem riesigen Trockendock, das eigens am Ufer angelegt wurde. Nach der Fertigstellung wurden die einzelnen Abschnitte zum Flussbett geschleppt, dort geflutet und dann präzise abgesenkt.
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