Kap-Breton-Insel, Insel in Nova Scotia, Kanada
Die Insel ist ein Teil von Nova Scotia, getrennt vom Festland durch die Meerenge Strait of Canso und mit ihm durch einen Damm verbunden. Felsige Ufer wechseln sich mit bewaldeten Hügeln ab, während tiefe Buchten und sanfte Täler das Inland prägen.
Französische Siedler errichteten im frühen 18. Jahrhundert die Festung Louisbourg an der Atlantikküste, bevor britische Truppen die Kontrolle übernahmen. Der Übergang zur britischen Herrschaft im Jahr 1763 prägte die weitere Entwicklung und führte später zur Ansiedlung schottischer Einwanderer.
In kleineren Orten entlang der Küste hört man noch Gälisch sprechen, und viele Bewohner führen die Traditionen ihrer schottischen oder irischen Vorfahren fort. Fiddle-Musik und step-dance-Aufführungen finden regelmäßig in Gemeindehallen statt, wo Besucher das lokale Kulturleben aus nächster Nähe erleben können.
Der Damm im Süden bietet die einzige Straßenverbindung zur Insel, und Autofahrer sollten mit kurvigen Küstenstraßen rechnen, besonders im nördlichen Teil. An windigen Tagen können exponierte Abschnitte herausfordernd sein, daher ist umsichtiges Fahren ratsam.
Die Gezeitenunterschiede an der Atlantikküste können mehr als 2 Meter betragen, was bei Ebbe weite Strände und bei Flut dramatisch andere Uferlandschaften freigibt. Einige abgelegene Buchten sind nur zu bestimmten Tageszeiten sicher zugänglich, da das Wasser schnell steigt.
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