McCord Stewart Museum, Historisches Museum in Ville-Marie, Montreal, Kanada.
Das McCord Stewart Museum ist ein Geschichtsmuseum im Stadtteil Ville-Marie in Montreal, untergebracht in einem Gebäude im Arts-and-Crafts-Stil in der Nähe der McGill University. Die Sammlung umfasst Kleidung, Fotografien, Kunstwerke und Archivdokumente, die gemeinsam ein breites Bild der kanadischen Geschichte vermitteln.
David Ross McCord begann 1878 damit, private Gegenstände zu sammeln, um die kanadische Geschichte zu bewahren, und legte damit den Grundstein für das spätere Museum. Die Institution öffnete 1921 ihre Türen für die Öffentlichkeit und trägt seit einer späteren Umbenennung auch den Namen der Mäzenin Phyllis Lambert Stewart.
Das Museum trägt die Namen zweier Sammler, David Ross McCord und Phyllis Lambert Stewart, deren Schenkungen die Grundlage der heutigen Sammlung bilden. Wer durch die Räume geht, begegnet Kleidungsstücken, Fotografien und Alltagsgegenständen, die zeigen, wie Menschen verschiedener Herkunft in Kanada gelebt haben.
Das Museum liegt in der Nähe der McGill University und ist gut zu Fuß vom Stadtzentrum aus erreichbar. Es empfiehlt sich, den Besuch unter der Woche zu planen, da das Haus mittwochs längere Öffnungszeiten anbietet.
Die Notman-Sammlung enthält rund 450.000 Fotografien, die zwischen 1840 und 1935 entstanden sind und das alltägliche Leben in Kanada mit verschiedenen fotografischen Techniken dokumentieren. Viele dieser Bilder zeigen Personen aus der Mittelschicht, die sich für ein Porträt in Szene setzen, was einen seltenen Einblick in die soziale Geschichte dieser Zeit bietet.
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