Bois-de-Saraguay Nature Park, Regionaler Naturpark in Ahuntsic-Cartierville, Kanada.
Der Bois-de-Saraguay ist ein Naturpark in Montreal mit Laubwaldbeständen aus Ahorn, Esche, Pappel und Eichen auf etwa 97 Hektar. Ein Netz von Wanderwegen mit knapp 2 Kilometern Länge führt durch diese Waldflächen und ermöglicht es Besuchern, die verschiedenen Baumarten kennenzulernen.
In den 1980er Jahren kaufte die Stadt Montreal das Gelände, nachdem Bewohner erfolgreich seine Umwandlung in ein Wohnprojekt verhindert hatten. Diese Rettung des Landes vor Bebauung markiert den Übergang zur heutigen Parknutzung.
Das Haus Mary Dorothy Molson mit seiner neogeorgianischen Architektur zeigt, wie privater Grundbesitz in der Region aussah, bevor er zum Park wurde. Der Kontrast zwischen dem historischen Gebäude und den Waldflächen ringsum macht die Transformation des Ortes sichtbar.
Der Park ist täglich zugänglich und hat mehrere Eingänge, einer davon befindet sich an der Kreuzung Jean-Bourdon und Joseph-Saucier Avenue. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und sich auf wechselhaftes Wetter vorzubereiten, da die Wanderwege durch offene Waldflächen führen.
Das Waldgebiet beherbergt etwa 260 Pflanzenarten und etwa 80 Vogelarten, darunter seltene Baumarten wie Schwarzahorn und Zweifarbige Eiche. Diese biologische Vielfalt ist bemerkenswert, denn sie existiert inmitten einer städtischen Umgebung.
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