Rossinière, Dorf in der Schweiz
Rossinière ist ein Dorf im Pays-d'Enhaut, einem Tal in der Schweiz, das von bewaldeten Hängen und Alpengipfeln umgeben ist. Die Straßen sind gesäumt von alten Holzchalets, viele davon mit geschnitzten Fassaden und mit kleinen Holzschindeln gedeckt.
Das Dorf hat Wurzeln, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen, und sein ältestes Gebäude, eine Steinkirche, stammt aus den frühen 1300er Jahren. Das Grand Chalet, eines der größten Holzhäuser der Schweiz, wurde im 18. Jahrhundert erbaut und diente zeitweise als Hotel, bevor es zu einem Privathaus wurde.
Das Dorf ist eng mit dem Maler Balthus verbunden, der hier die letzten Jahrzehnte seines Lebens verbrachte. Im Sommer 2026 werden im Rahmen eines Kunstparcours Katzeninstallationen auf Fassaden und in den Gassen des Dorfes zu sehen sein, inspiriert von seiner Zuneigung zu Katzen.
Das Dorf liegt im Herzen eines regionalen Naturparks, was bedeutet, dass Wanderwege leicht zugänglich sind und direkt ab dem Ortszentrum beginnen. Es empfiehlt sich, bequemes Schuhwerk mitzubringen, da viele Routen durch Wälder und Weiden führen.
Der Weg entlang des Flussufers nördlich des Dorfes war einst eine Postkutschenroute und wird seit etwa 1840 genutzt. Wer ihn heute begeht, folgt buchstäblich den Spuren alter Reisender, auch wenn die Umgebung heute so ruhig ist wie eh und je.
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