Bondo, Dorf in der Region Maloja des Schweizer Kantons Graubünden
Bondo ist ein Dorf im Schweizer Kanton Graubünden, gelegen im Val Bregaglia nahe der italienischen Grenze auf etwa 820 Metern Höhe. Das Dorf ist bekannt für seine engen, mit Kopfsteinen gepflasterten Gassen, Steingebäude, alte Brücken und die Kirche S. Martino aus dem 13. Jahrhundert, die Fresken aus dem 15. Jahrhundert enthält.
Bondo wurde erstmals 1380 in Dokumenten erwähnt, gehörte aber lange Zeit zu einem Gebiet namens Bergallia unter der Herrschaft des Bischofs von Chur. Das Dorf war Teil einer Schutzliga mittelalterlicher Gemeinden und wurde 1621 während eines europäischen Krieges durch spanische Soldaten zerstört, dann aber wieder aufgebaut.
Bondo trägt italienische, deutsche und rätoromanische Spracheinflüsse, die die lange Geschichte seiner Bewohner widerspiegeln. Die Dorfstraßen und Häuser zeigen noch heute traditionelle Handwerkstechniken und Lebensweisen, die sich über Jahrhunderte bewährt haben.
Das Dorf liegt in einem schmalen Tal, daher erhalten einige Bereiche im Winter weniger Sonnenlicht, und die Wege können eng und steil sein. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die gepflasterten Gassen und bergige Umgebung erfordern, dass man sich Zeit für Erkundungen nimmt.
1621 wurde das Dorf von spanischen Soldaten während eines europäischen Krieges zerstört, was es völlig zum Wiederaufbau zwang. Dieses Ereignis formte die moderne Dorfstruktur mit neuen Straßen und Häusern, die das Gesicht des heutigen Bondo prägen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.