Piz Badile, Granitgipfel im Val Bregaglia, Schweiz.
Piz Badile ist ein Granitberg in Val Bregaglia, der sich auf 3305 Meter erhebt und durch eine senkrechte Nordwand aus massivem Gestein zwischen der Schweiz und Italien gekennzeichnet ist. Die Südseite bietet einen anderen Zugang, während mehrere Berghütten als Basis für Bergsteiger dienen.
Der erste Aufstieg erfolgte 1867 durch W.A.B. Coolidge und die Führer François und Henri Devouassoud über die Südseite. Seitdem hat sich der Berg zu einer beliebten Route für erfahrene Bergsteiger in der Region entwickelt.
Der Name des Bergs stammt von seiner Form ab – "Badile" bedeutet Schaufel und beschreibt das charakteristische Profil, das man aus dem Bregaglia-Tal sieht.
Die beste Zugangspunkte sind die Schutzhütten Giannetti in 2534 Metern Höhe, Sasc Furä in 1904 Metern und Sciora in 2118 Metern. Je nach gewählter Route und Erfahrungslevel sollten Kletterer die passende Hütte als Stützpunkt wählen.
Die Nordwand gehört zu einer elitären Gruppe und ist als eine der sechs großen Nordwände der Alpen anerkannt. Diese Unterscheidung macht sie zu einem Ziel für erfahrene Alpinisten, die die berühmtesten Felswände Europas kennenlernen möchten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.