Kanton Graubünden, Kanton in der Südostschweiz
Der Kanton Graubünden ist ein Verwaltungsbezirk im Südosten der Schweiz und umfasst hohe Bergketten, breite Täler und zahlreiche Alpenseen. Diese alpine Landschaft erstreckt sich über weite Gebiete und verbindet abgelegene Hochtäler mit größeren Siedlungen durch kurvige Passstraßen.
Drei mittelalterliche Bünde schlossen sich im späten 15. Jahrhundert zusammen und traten 1496 einem Bündnis mit der Alten Eidgenossenschaft bei. Diese Verbindung legte den Grundstein für die heutige politische Struktur des Gebiets.
Drei Amtssprachen prägen den Alltag in dieser Region, wobei Dörfer und Täler ihre jeweils eigene Sprachtradition bewahren. Besucher hören Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch nebeneinander und sehen zweisprachige Ortsschilder, die den Sprachwechsel von Tal zu Tal markieren.
Bergbahnen und Züge verkehren das ganze Jahr über, wobei Winterfahrpläne oft zusätzliche Verbindungen in Skigebiete bieten. Wanderwege sind in höheren Lagen meist von Juni bis Oktober schneefrei und begehbar.
Der Schweizerische Nationalpark innerhalb dieser Region gilt als das erste Schutzgebiet der Alpen, in dem seit seiner Gründung 1914 jegliche menschliche Eingriffe untersagt sind. Wildtiere bewegen sich hier ohne Störung, und abgestorbene Bäume bleiben liegen, damit die Natur ihren eigenen Kreislauf folgen kann.
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