Albulabahn, Gebirgsbahn in Graubünden, Schweiz
Die Albulabahn ist eine Bergbahn in Graubünden, die sich über 62 Kilometer durch die Schweizer Alpen erstreckt und dabei eine Höhendifferenz von mehr als 1000 Metern überwindet. Entlang der Strecke finden sich 55 Brücken und 39 Tunnel, die das Gelände durchqueren.
Der Bau begann 1898, wobei die erste Teilstrecke von Thusis bis Celerina 1903 eröffnet wurde und die Verlängerung bis St. Moritz ein Jahr später folgte. Die komplette Strecke verbindet seitdem die Täler und hat sich als wichtige Verkehrsader für die Region etabliert.
Die Bahn ist Teil des Rätischen Eisenbahn-Weltkulturerbes und prägt das Alltagsbild in den Tälern, wo Einheimische und Besucher sie regelmäßig nutzen. Sie verbindet kleine Bergdörfer miteinander und ermöglicht Menschen, in den Alpen zu leben und zu arbeiten, ohne auf Autos angewiesen zu sein.
Züge fahren täglich auf dieser Strecke und die Fahrt selbst erfordert wegen der vielen Kurven und Höhenunterschiede etwas Geduld, ist aber für alle zugänglich. Es ist ratsam, einen Sitzplatz am Fenster zu reservieren, um die Landschaft und die Bauwerke unterwegs vollständig zu genießen.
Zwischen Bergün und Preda durchquert die Bahn zwei Spiraltunnel, ein technisches Meisterwerk der frühen Eisenbahntechnik. Diese Tunnel ermöglichen es der Bahn, an ein und derselben Stelle vier verschiedene Höhen zu erreichen, ohne dabei sichtbar in ihre eigenen Gleise zu fahren.
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