Parc Ela, Schutzgebiet in Graubünden, Schweiz
Parc Ela ist ein geschütztes Gebiet in Graubünden, das sich über steile Berggipfel, Gletscher, Bergseen, dichte Wälder und blütenreiche Wiesen erstreckt. Der Park bietet eine Vielzahl von natürlichen Landschaften auf engem Raum und unterschiedlichen Höhenlagen.
Das Gebiet war ein wichtiger Knotenpunkt für den Handel über die Pässe Albula, Julier und Septimer, wie alte römische Fahrwege belegen. Mittelalterliche Burgen und barocke Kirchen entlang dieser Routen zeugen von der wirtschaftlichen und strategischen Bedeutung der Region über Jahrhunderte.
Das Gebiet wird von drei Sprachgruppen geprägt: Sprecher des Rätoromanischen, Deutschen und Italienischen leben hier nebeneinander. Diese sprachliche Vielfalt zeigt sich in Ortsnamen, lokalen Traditionen und der Art, wie Menschen miteinander umgehen.
Im Gebiet führen mehr als 100 Kilometer markierte Wanderwege durch unterschiedliche Lebensräume und Landschaften. Die Anreise erfolgt bequem mit der RhB-Bahn ab Chur, was den Zugang zum Park erleichtert.
Der Parkname stammt vom Berg Piz Ela, der zwischen dem Albulatal und Surses liegt. Im Rätoromanischen bedeutet 'Ela' Flügel und verweist auf die Gestalt des Bergmassivs.
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