Landwasserviadukt, Eisenbahnbrücke in Filisur, Schweiz
Das Landwasser-Viadukt ist eine steinerne Eisenbahnbrücke mit sechs Bögen, die sich über ein breites Tal erstreckt und eine Höhe von etwa 65 Metern erreicht. Die Brücke verbindet einen einspurigen Zugstreckenabschnitt und führt direkt in einen Berg-Tunnel, der in die Felsenwand getrieben wurde.
Die Brücke wurde zwischen 1899 und 1902 gebaut und war damals eine mutige technische Leistung für das Bergland. Die Ingenieure fanden pfiffige Wege, um große Kräne statt der üblichen Gerüste zu nutzen und so die schwierige Geländeform zu meistern.
Das Viadukt ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes der Rhätischen Bahn und steht für die Schweizer Meisterschaft im Bau von Gebirgsbahnen. Besucher können die technische Raffinesse sehen, die nötig war, um Züge sicher über dieses Tal zu führen.
Die beste Aussicht hat man von den Wanderwegen rund um das Tal, wo man die ganze Brückenkonstruktion von verschiedenen Blickwinkeln sehen kann. Man sollte früh am Tag kommen, da Züge mehrmals täglich fahren und das beste Licht zum Fotografieren morgens kommt.
Die Brücke hat eine auffallend starke Kurve mit einem Radius von etwa 100 Metern, die den Zug in einem einzigen fließenden Bogen direkt in den Berg hineinführt. Diese geschwungene Form ermöglicht es dem Zug, nahtlos vom Viadukt in den Tunnel einzufahren, was die Fahrt besonders elegant macht.
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