Wiesener Viadukt, Steineisenbahnbrücke in Graubünden, Schweiz.
Der Wiesen-Viadukt ist ein Eisenbahnviadukt aus Stein, das sich über 204 Meter erstreckt und 88 Meter über das Landwasser-Flusstal anhebt. Seine sieben Bögen tragen die eingleisige Strecke auf eine stabile und sichtbar konstruierte Weise.
Der Ingenieur Henning Friedrich plante das Bauwerk, das zwischen 1906 und 1909 errichtet wurde und die Eisenbahnstrecke Davos-Filisur ermöglichte. Das Projekt war Teil der Erschließung des Graubündens durch Eisenbahnverbindungen.
Die Viadukt ist seit ihrer Fertigstellung ein Symbol für Schweizer Ingenieurkunst in der Region. Sie prägt das Erscheinungsbild der Landwassertal-Schlucht und zeigt, wie Menschen die Berge durchquert haben.
Das Viadukt liegt an der eingleisigen Bahnstrecke und Züge fahren regelmäßig über die Struktur, daher sollte man vom Wanderweg aus zuschlagen und nicht betreten. Die beste Aussicht ergibt sich von den umliegenden Wanderpfaden und vom Flusstal unten.
Während der Konstruktion wurden etwa 500 Kubikmeter Holz für das Gerüst verwendet, was zeigt, welche enormen Mengen an Material für solche Projekte erforderlich waren. Diese temporären Strukturen waren selbst kleinere Meisterwerke der Ingenieurskunst.
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