Davos, Alpengemeinde in Graubünden, Schweiz.
Davos ist eine Gemeinde im Prättigau in Graubünden, die sich über ein Hochtal auf etwa 1560 Metern erstreckt und mehrere Siedlungskerne umfasst. Die beiden Hauptorte Davos Dorf und Davos Platz liegen entlang der Landwasserstraße und sind durch offene Wiesen und Wälder getrennt.
Die erste Erwähnung als Tavaus stammt aus dem Jahr 1213, als rätoromanische Siedler das Hochtal erschlossen und Weiden anlegten. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einem Kurort für Tuberkulosekranke, was den Bau von Sanatorien und Infrastruktur beschleunigte.
Das Bergdorf zieht Wintersportler aus ganz Europa an und bleibt auch im Sommer ein beliebtes Wanderziel mit ausgedehnten Almwiesen. Die Kirche Sankt Johann Baptist steht inmitten eines der beiden Ortskerne und zeigt den romanischen Baustil der Region mit späteren Erweiterungen aus verschiedenen Jahrhunderten.
Die Rhätische Bahn verbindet die Gemeinde mit größeren Städten der Schweiz und mehrere Bahnhöfe liegen über das Tal verteilt. Im Zentrum finden sich Geschäfte und Restaurants, während die Seitentäler ruhigere Wanderwege bieten.
Jedes Jahr im Januar verwandelt sich die Gemeinde in ein Zentrum für Weltwirtschaft, wenn Staats- und Regierungschefs sowie Geschäftsleute zum World Economic Forum anreisen. Die Tagung bringt tausende Teilnehmer und verstärkte Sicherheitsmaßnahmen in das sonst ruhige Tal.
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