Gründjitobel-Viadukt, Bogenbrücke
Der Gründjitobel Viadukt ist eine Eisenbahnbrücke aus Stahlbeton in Langwies, die mit einer einzigen großen Spannweite von etwa 86 Metern über eine tiefe, erodierte Schlucht führt. Die Bogenform ermöglicht es, den Zug ohne zahlreiche Stützen unter der Brücke zu tragen, und die Struktur ist etwa 145 Meter lang und 46 Meter hoch.
Der Viadukt wurde 1913 begonnen und 1914 abgeschlossen, als Ingenieure eine neue Methode einsetzten, um den schwierigen Boden der Gorge zu bewältigen. Das Bauwerk war ein Meilenstein in der Schweizer Eisenbahngeschichte und half, die Route zwischen Chur und Arosa direkter und zuverlässiger zu machen.
Der Viadukt ist ein Symbol für die Verbindung zwischen abgelegenen Bergdörfern und dem Rest der Schweiz. Die Struktur zeigt, wie Menschen ihre Umgebung nutzen, um Orte zu verbinden, die vorher schwer zu erreichen waren.
Der Viadukt ist leicht zugänglich und kann von Wanderwegen in der Nähe aus gesehen werden, besonders wenn man die Rhaetian Railway nutzt, um die Region zu erkunden. Besucher sollten die Seite unterhalb der Brücke besuchen, um die Bogenstruktur und die Erosionsformen der Gorge am besten zu sehen.
Der Viadukt wurde von Hermann Schürch entworfen und nutzte eine innovative Konstruktionsmethode mit nur einer großen Spannweite statt vieler kleinerer Öffnungen, um Probleme durch den darunter fließenden Fluss zu vermeiden. Diese Lösung war für die Zeit revolutionär und setzte neue Maßstäbe für Eisenbahnbrücken des frühen 20. Jahrhunderts.
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